Feste und Rituale

Feste sind ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Zu ihnen zählen Feiern in der Klasse wie Adventsfeiern oder Jahresabschlussfeste und Feste in der Schule wie die Einschulungsfeier, das Faschingsfest oder das Abschlussfest der Oberstufe.

Auch Rituale wie der Morgenkreis oder der Klassenrat gehören zum Tages- und Wochenablauf.

Feste bleiben den Schülern im Gedächtnis. In ihrem Wesen haben Feste die gemeinsame Freude am Gelingen zum Ziel. Sie sind Höhepunkte  und ermöglichen ein Innehalten und ein Heraustreten aus dem Alltag in andere Zusammenhänge. Feierlichkeit und Spiritualität tragen zu innerer Ruhe und Frieden bei, geben Hilfen zur Sinnfindung und Alltagsbewältigung.

Feste bieten Gelegenheit, einzelnen Menschen oder Gruppen Würdigung und Anerkennung zu Teil werden zu lassen. In der Schule stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und fördern die Identifikation mit der Lerngruppe und der Schule. Den Schülern wird ermöglicht, Verantwortung bei der Vorbereitung und für das Gelingen eines Festes zu übernehmen.

Für die Anzahl von Festen ist folgende Überlegung maßgeblich: Sind es zu viele, nimmt ihr Wert ab, sind es zu wenige, trägt die Freude nicht von einem zum anderen.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

„Wir nehmen uns Zeit zum Lernen und Ausprobieren. Wir stehen füreinander ein, lernen individuell und miteinander auf verschiedenen Wegen in verschiedenen Situationen. Wir haben gemischte Jahrgangsgruppen, in denen die Jüngeren den Älteren und die Älteren den Jüngeren zeigen, was in ihnen steckt. Neugier und Freude an der Arbeit, Fantasie und Kreativität, aufeinander Zugehen und einander Zuhören sind für uns selbstverständlich.“
Dr. Matthias Schwaiger, Schulleiter