Lernen Zuhause

In unserer Schule greifen schulische und außerschulische Lernaufgaben ineinander. Das häusliche Lernen ist ein wichtiger Bestandteil und dient zur Vorbereitung, Fortsetzung und Ergänzung des schulischen Lernens.

Beispiele:

Die Wichtigkeit des Übens ist in der Pädagogik unumstritten. Zusätzlich zu den vielen Möglichkeiten, die das Montessori-Material bietet, ist auch die häusliche Übung wichtig - bei einem Kind mehr, bei einem anderen weniger.

Das Kind ist verantwortlich für eine aufgeräumte und vollständige Schultasche mit allen erforderlichen Arbeitsmaterialien.

Das Kind ist als „Forscher und Experte“ gefordert. Es sammelt zu Hause Gegenstände oder Informationen, um sie an die Lerngruppe weiterzugeben.

Kindern, die freiwillige Arbeiten erledigen wollen, stellt der Pädagoge entsprechende Aufgaben zur Verfügung.

In einer Schule von der ersten bis zur zehnten Klasse ist es dabei als Prozess zu sehen, dass die Schüler zunehmend selbstständig und eigenverantwortlich an die Arbeit gehen. Eltern unterstützen ihre Kinder, indem sie geeignete Rahmenbedingungen im Sinne einer vorbereiteten Umgebung schaffen. Die Schüler sollen erkennen, wo der geeignete Ort und wann die geeignete Zeit ist, um zu Hause konzentriert und motiviert arbeiten zu können. Die Eltern zeigen ein begleitendes Interesse an der Arbeit ihres Kindes. Erforderliche Hilfestellungen erfolgen individuell in Absprache zwischen Schülern, Lehrkräften und Eltern nach dem Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun.“

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

„Wir nehmen uns Zeit zum Lernen und Ausprobieren. Wir stehen füreinander ein, lernen individuell und miteinander auf verschiedenen Wegen in verschiedenen Situationen. Wir haben gemischte Jahrgangsgruppen, in denen die Jüngeren den Älteren und die Älteren den Jüngeren zeigen, was in ihnen steckt. Neugier und Freude an der Arbeit, Fantasie und Kreativität, aufeinander Zugehen und einander Zuhören sind für uns selbstverständlich.“
Dr. Matthias Schwaiger, Schulleiter